Am Freitag, den 04. März. feierten Ursula und Otto Schneider ihre Goldene Hochzeit. Die Männer des Liederkranzes besuchten die Feier, um ein Ständchen vorzutragen. Tische und Bänke wurden zusammengerückt und so gab es Platz zum Singen. Nach den ersten beiden Liedern, „Schäfers Sonntagslied“ und „Abendfrieden“ verlas unser 2. Vorstand, Inge Schneider, ein Gedicht zum Festtag, bedankte sich in unser aller Namen für die Einladung und betonte die Verbundenheit, die die beiden dem Verein gegenüber all die Jahre zeigten. Sie erwähnte vergangene Jubeltage, die auf dem Buckel gebührend gefeiert wurden. „Schifferlied“ und „Alpenfrieden“ wurden im zweiten Block vorgetragen, der direkt in den gemütlichen Teil mit ein paar weiteren Liedern überging. So ließ sich neuerliches Tischerücken vermeiden. Nach „Hol Most“ wurden wir mit Getränken und Ripple bestens verköstigt und verbrachten mit Ursula und Otto und den „Jedermännern“ wieder einmal einen schönen Abend. Vielen Dank Euch beiden und wir wünschen Euch alles Gute, Gesundheit und viele weitere gemeinsame Jahre.

Der Männerchor des Liederkranzes versammelte sich zur Trauerfeier für sein passives Mitglied Wolfgang Sautter am 21.01.2016 in der Öschinger Martinskirche.

Wir Sänger vom Liederkranz nahmen Abschied von unserem langjährigen Mitglied Wolfgang Sautter. Viele Veranstaltungen, insbesondere die Faschingsfeiern, wurden von ihm unterstützt und besucht. Er war nahezu 45 Jahre treues Mitglied des Liederkranzes. Das schöne Fest an seinem 60. Geburtstag haben wir alle noch in sehr guter Erinnerung und wir bedanken uns herzlich für die langjährige Unterstützung des Vereins.
Für unseren Wolfgang sangen wir die Chorsätze „Wohin soll ich mich wenden?“ und „Über den Sternen, da wird es einst tagen“.
In der Stunde des Abschieds galt unsere Anteilnahme seiner Familie. Wir wünschen allen Trauernden Gottes Segen und vor allem beste Gesundheit für die Zukunft.

Leider hat sich die Veröffentlichung des Nachrufes durch das Zusammentreffen mehrerer unglücklicher Umstände verzögert. Wir bitten alle um Entschuldigung.

Am Silvesterabend gegen halb sieben trafen sich die Männer des Liederkranzes im Probenraum um das letzte Ständchen im Jahr 2015 einzusingen. Es galt, in der Krone, dem „passiven“ Mitglied Helmut Musch zu seinem siebzigsten Geburtstag zu gratulieren. Nach „Nimm zu Deinem Jubeltage“ begann das Ständchen mit den Chorsätzen „Der Wanderer“ und „My Way“. Rainer Klett überbrachte die Glückwünsche des Vereins und wünschte dem Jubilar und seiner Frau Heidi alles Gute, Gottes Segen und weiterhin beste Gesundheit. Helmut war uns immer ein treuer Kamerad und Helfer mit menschlichem Tiefgang. An den Frühjahrsfeiern saß und sitzt er an der Eintrittskasse, kennt die Ehrenmitglieder besser als der Vorstand. Viele Jahre hat er für uns die Plakate angefertigt. Die Einlage mit dem Sagobesen auf dem Filsenhock und viele andere lebensfrohe Einlagen sind vielen noch in Erinnerung.
„Der Frater Kellermeister“ und „Hol Moschd“ wurden im zweiten Teil vorgetragen. Helmut bedankte sich und lud alle zu einem reichlichen Essen mit Umtrunk ein. Freunde und Verwandte hatten ein ansehnliches Programm zusammengestellt. Wir bedanken uns recht herzlich für den schönen Beschluss des Jahres.

Sonntagnachmittag trafen sich die Sänger und Sängerinnen zum Einsingen um die Lieder für die Auftritte im Seniorenheim in Mössingen noch einmal zu überprüfen.
In der Einganshalle des Hauses an der Steinlach trafen nach und nach viele Zuhörer ein.
Nach kurzer Begrüßung durch unseren Vorstand, Rainer Klett, trug der Gesamtchor den Chorsatz „Heute hier Morgen dort“ vor. Der Männerchor gestaltete im Anschluss mit  „…Der Wanderer…“. „ …Schifferlied…“ und „…Abendfrieden…“, „Abendstille“ und „Heimatlied“ das weitere Programm. Zum Abschluss sang der Gesamtchor den „Irischen Segenswunsch“. Nach einem kurzen Schlusswort nahm Dirigent Rainer Klett seine Ziehorgel heraus und es wurden noch viele Volkslieder gemeinsam mit den Zuhörern gesungen. Wir bedanken uns bei der Heimleitung für den liebevollen Empfang und wünschen den Heimbewohnern alles Gute für die Zukunft, vor allem aber beste Gesundheit.

Bei ruhigem Herbstwetter trafen sich viele Öschinger Bürger in der Martinskirche in Öschingen, um gemeinsam den Gottesdienst zum Volkstrauertag zu feiern.

Der Männerchor des Liederkranzes begann nach dem stillen Gebet mit dem Chorsatz „Die Rose“.
Pfarrer Lämmer begrüßte die zahlreich gekommenen Gemeindemitglieder. Der Gottesdienst zum Volkstrauertag steht unter dem Wochenspruch:“ Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, damit jeder seinen Lohn empfange für das, was er getan hat bei Lebzeiten, es sei gut oder böse (2. Korinther 5,10) Der Bezug zu den Flüchtlingen und zu den schrecklichen Pariser Anschlägen konnte leicht hergestellt werden.  
„…Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich nicht aufgenommen. Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich nicht gekleidet. Ich bin krank und im Gefängnis gewesen und ihr habt mich nicht besucht. Weiter …Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.“ Hoffnung gab der Satz „…ich bin bei euch bis an der Welt Ende“.
Das Gefühl für Anfang und Ende auf dieser Welt vermittelte die Taufe des kleinen Moritz Rein während des Gottesdienstes.
Der gemischte Chor trug im Anschluss den Chorsatz „Friedenssonette“ vor

Nach dem Gottesdienst gingen viele mit auf den Friedhof um am Mahnmal für die Toten der Kriege zu beten.
Nach dem Pfarrer Lämmer ein kurzes Gebet gesprochen hatte, begrüßte unser Ortsvorsteher Wolfgang Eissler die Anwesenden und bedankte sich bei Herrn Pfarrer Lämmer, dem Gesangverein Liederkranz und dem Posaunenchor und für die Mitwirkung an der Gedenkfeier

Der Posaunenchor eröffnete die Gedenkfeier. Im Anschluss daran sang der Männerchor des Liederkranzes  „ Soldatenherz, du bist nicht mehr..“ vor. Der Text des Liedes stammt von Karl Schauber aus Belsen, vertont hat es Rainer Klett.
Unser Ortsvorsteher Wolfgang Eissler hielt in diesem Jahr die Gedenkrede.
„…Wir schreiben das Jahr 2015. Vor 70 Jahren ist der zweite Weltkrieg zu Ende gegangen. Seit 70 Jahren herrscht in unserem Land Frieden.
Sind wir uns dessen noch wirklich bewusst, was es heißt, im Frieden zu leben? Die meisten Menschen unter uns, wie auch ich, kennen doch gar nichts anderes, als im Frieden zu leben.
Richard von Weizsäcker sagte am 8. Mai 1985 in einer Rede anlässlich des 40-jährigen Kriegendes:  „Die Menschen, die ihn (gemeint ist der 8.Mai 1945) bewusst erlebt haben, denken an ganz persönliche und damit ganz unterschiedliche Erfahrungen zurück.
Der eine kehrte heim, der andere wurde heimatlos. Dieser wurde befreit, für jenen begann die Gefangenschaft. Viele waren einfach nur dafür dankbar, dass Bombennächte und Angst vorüber und sie mit dem Leben davongekommen waren“. Er ergänzte „…Wieder andere mussten erfahren, dass Angehörige, Ehemänner, Väter, Söhne, nicht oder verwundet aus Krieg und Gefangenschaft heimkehrten. …Wir dürfen den Frieden nicht als etwas Selbstverständliches hinnehmen, sondern wir müssen uns für den Frieden einsetzen – jede und jeder an seinem Ort, jede und jeder mit ihren und seinen Mitteln. Das ist unsere Pflicht und Aufgabe, auch und vor Allem für die Zukunft! Wir müssen dafür Sorge tragen dass wir diese Aufgabe und Verpflichtung auch an die nächsten Generationen weitergeben.
Nur so kann der Frieden dauerhaft erhalten werden,
Wolfgang Eissler verlas dann den offiziellen Wortlaut zum Tag des Totengendenkens

 „Wir denken heute
an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken
der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und
Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken
derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren, oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken
derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern
um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

Wir gedenken
heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

Wir trauern
mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz.
Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den
Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter
den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.“

Als sichtbares Zeichen legten die Gemeindevertreter und die Vertreter der Vereine Öschingens jeweils einen Kranz am Ehrenmal nieder. Der Posaunenchor spielte den „…guten Kameraden“ und schloss die Feier mit einem weiteren Choral.
Das Lied vom guten Kameraden entstand 1809 unter dem Eindruck des Einsatzes badischer Truppen unter französischem Befehl gegen aufständische Tiroler; Ludwig Uhland gab den Text und Friedrich Silcher die Melodie.

Anschließend nutzten viele die Zeit und besuchten die Gräber von Bekannten und Verwandten.

Einmal jährlich veranstaltet der Bezirk Steinlach-Härten-Wiesaz des Chorverbands Ludwig Uhland eine Matinee,  um langjährige  Sänger und Sängerinnen zu ehren. Vom Liederkranz Öschingen wurde am 08.11.15 in Nehren Willi Schneider für 30 Jahre aktives Singen ausgezeichnet. Einige von uns begleiteten ihn und seine Frau Hannelore zu der Veranstaltung, bei der insgesamt 18 Sänger für aktives Singen gewürdigt wurden.
Wir schließen uns den Worten des Festredners Eberhard Wolf, dem Vizepräsidenten des Chorverbandes, an, der in  den Jubilaren großartige Vorbilder für unsere Gesellschaft sieht, die öffentliche Anerkennung und Wertschätzung verdient haben. Herzlichen Glückwunsch, lieber Willi und auch von uns ein großes Dankeschön!

Am Samstag, den 08.11. lud Sabine Schaal uns vom gemischten Chor Schdemm-Mix ein, gemeinsam mit ihrer Familie ihren 50.en Geburtstag zu feiern. Dieser Einladung kamen wir gerne nach und sangen ihr an diesem lauen Novemberabend auf der Terrasse ein Ständchen. Wir stimmten „Heute hier, morgen dort“  an, es folgten  „Lollipop“ , „Irgendwann bleib i dann dort“ und „Möge die Straße“.  Auf Sabines besonderen Wunsch hin sangen wir im Kanon „Viel Glück und viel Segen“, in den die Geburtstagsgäste mit einstimmten.
Wir freuen uns sehr, Sabine unter uns zu haben, der Alt hat mir ihr eine sehr gute Sängerin in seinen Reihen. Wir schätzen sie als engagierten und positiven Menschen, der mit ganzem Herzen bei der Sache ist und der unsere Gemeinschaft immer wieder tatkräftig unterstützt. Unsere Dekoration bei der Frühjahrsfeier wäre ohne Sabines Kreativität nur halb so schön!
Wir wünschen der Jubilarin alles Gute, Glück und Erfolg für die Zukunft.

Bei herrlichem Frühherbstwetter machte sich am Sonntag, den 27.09. eine kleine Truppe vom Rathaus aus auf den Weg Richtung Genkingen. Auf dem Waldparkplatz fanden wir freudig eine große Gruppe vor, sodass wir schließlich über 50 Wanderer in allen Altersgruppen waren, die sich an den Anstieg machten.  Bergabwärts fand zur selben Zeit eine Rallye zu Pferd statt, sodass wir regelmäßig auf Reiter und Reiterinnen stießen, was uns freute, diesen aber vermutlich etwas zusätzlichen Stress einbrachte.
Im Rosengarten warteten diejenigen, die gefahren waren, bereits auf uns.
Alle miteinander verbrachten wir hier ein paar schöne, gemütliche Stunden mit leckerem Essen, netten Unterhaltungen und dem ein oder anderen Lied. Dass wir „Mein Lied und ich, wir beide müssen wandern“ anstimmten, passte besonders gut und freute Bernhard Schaal so sehr, dass er aufstand, um ein paar Worte zu sagen. Vor vielen Jahren war der Liederkranz schon einmal hier eingekehrt, dieses Lied wurde gesungen und seither wird es mit diesem Tag verbunden und gilt als „Bernhards Lied“, weil es ihm damals so gefiel.
Das Abschlusslied, den Bajazzo, sangen wir als Dankeschön für die Wirtsleute.
Am Nachmittag löste sich die Gruppe auf, ein paar von uns machten sich auf zu weiteren Tagesplänen, ein paar fuhren zurück und die Wanderer wählten zwischen dem direkten Weg und einem etwas längeren über den Rossberg ihre Route aus.
Wir bedanken uns bei Hans Klett für das Organisieren des überaus gelungenen Wandertages.

Wieder einmal machte sich am letzten Augustwochenende eine Gruppe Wanderfreudiger vom Liederkranz Öschingen auf den Weg ins Lechtal zum Gasthaus „Alpenblick“ in Bach.
Treffpunkt war am Freitag die Sulzlalm, der staubedingt von einigen nicht erreicht werden konnte.
Den Freitagabend gestalteten wir in gemütlicher Runde. Viele Lieder wurden noch im Kreis der Sängerfamilie gesungen. Das Liederbüchle von Karl-Ernst Mauser wurde einige Male eingesetzt.
Am Samstag fuhr der Großteil der Sängerfamilie mit der Seilbahn auf den Rüfikopf und wanderte von dort über die Rauhekopfscharte zur Stuttgarter Hütte. Das Wetter war herrlich und die Sicht unglaublich. Nach Einkehr in der Stuttgarter Hütte erfolgte der Abstieg ins völlig verlassene Zürs, von wo aus, mit Zwischenstopp in Lech, mit dem Bus ins Quartier zurück gefahren wurde.
Der Abend wurde wieder zu einem geselligen, fröhlichen Erlebnis.
Nach reichhaltigem Frühstück verabschiedeten wir uns am Sonntag von unserem Alpenblickwirt Johann und seiner Mannschaft, die uns wieder rundherum verwöhnt hatten. Manche hatten diesmal das Lechtal an den Anfang eines Urlaubs gelegt und fuhren von dort aus am Sonntag in die jeweiligen Zielorte.
Am Sonntag wurde im dritten Anlauf der Ausflug auf den Hahnenkamm ein voller Erfolg. Bei schönstem Wetter fuhren wir mit der Gondel hoch und erklommen schwitzend den Gipfel, von dem aus ein großartiger Ausblick möglich war. Im Panoramarestaurant kehrten wir kurz ein und machten uns dann auf die Heimreise.
Wohlbehalten in Öschingen angekommen, ließen wir den Ausflug in der Krone ausklingen.
Unser Dank geht an Heidi und Rolf Müller, die diesen Ausflug wieder mit viel Liebe vorbereitet hatten.

Am Freitag, den 31.07. trafen sich die Sängerinnen und Sänger des Liederkranzes im Garten hinter dem Landgasthof um dem passiven Mitglied „Jockel“ Volkert zu seinem achtzigsten Geburtstag zu gratulieren. Nach „Always look on the bright side“ begann das Ständchen, von Rainer Klett dirigiert, mit den Chorsätzen „Bei uns im schönen Öschbachtal“ und „Heute ist unser Herz voll Musik“
Andrea Letsch überbrachte als Vorstand die Glückwünsche des Vereins und wünschte dem Jubilar und seiner Frau Rose alles Gute und beiden weiterhin beste Gesundheit.
„Heute hier, morgen dort“ und „Möge die Straße…“ wurden im zweiten Teil vorgetragen.
Jockel Volkert bedankte sich und lud alle zu einem kurzen Umtrunk ein. Wir bedanken uns recht herzlich für den schönen Ausklang eines Bilderbuchsonntags.