Das Bundeslied, das am "Hambacher Fest" gesungen wurde, zeigte unsere Verbindung zu den Sängerschaften des 19.Jahrhunderts auf. Älter aber mit nicht weniger Herzblut geschrieben wurde das Lied der Deutschen, das wir abschließend mit dem Saal zusammen sangen.
Bei "Hol Moscht" wurde anschließend zur Belustigung des Publikums launig der Schwaben liebstes Getränk im Dixielandstil besungen. Nach der Pause brachte der gemischte Chor dem TSV Öschingen zum 100-jährigen Bestehen mit Liedern wie "Er steht im Tor", "Fußball ist unser Leben" oder "Gute Freunde kann niemand trennen" noch ein "Fußballständchen" dar, das zum Mitsingen einlud.
Für uns wurde der Chorsatz "Möge die Straße uns zusammenführen", gemeinsam gesungen vom Männerchor und gemischter Chor, zum Höhepunkt des Abends. Das Erlebnis, zu einer Stimme zu verschmelzen und mit einem derartigen Stimmvolumen aufzutreten, bleibt allen in ergreifender Erinnerung.
Rainer Klett ermunterte noch einmal alle, Tanz und Unterhaltung zu genießen und leitete damit seinen Schlussvortrag ein. Ohne den Zusammenhalt der gesamten Sängerfamilie, insbesondere ohne die Unterstützung durch die Sängerfrauen im Hintergrund, wäre die Frühjahrsfeier nicht zu bewältigen gewesen. Die aufwändig geschmückte Halle und Bühne wurde gelobt. Die liebevolle Dekoration der Tische stammte von Magdalene Klett. Viele Mitglieder des gemischten Chores engagierten sich bei den Vorbereitungen. Unter der Leitung des "neuen Dirigenten", begleitet von Karl Mittelbach am Klavier, Magdalena Klett an der Gitarre und Andreas Mayer am Schlagzeug hatten die Sänger gezeigt, dass ein Dirigentenwechsel durchaus auch anspornend sein kann.
Ein besonderes Dankeschön ging an die vielen fleißigen Hände in der Küche und am Ausschank, sowie an die Mitglieder des Männer- und des gemischten Chores, die mit anderem Thema im nächsten Jahr sicher wieder zusammen auftreten werden.
Zu "Kadde und seiner Orgel" begleitet von Andreas Mayer am Schlagzeug wurde kräftig getanzt und es erklangen noch viele gemeinsame Lieder. Die heitere und kameradschaftliche Stimmung in den beiden Chören könnte der Ansporn für viele Mitbürger und Mitbürgerinnen sein, sich uns anzuschließen.

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